FANDOM


Als Katholische Kabale (Eigenbezeichnung Katholische Kirche oder einfach Kirche) bezeichnet man eine Spaßreligion, die vom Konzeptkunstpionier Jebus Christoph erfunden wurde, um die Widersprüchlichkeit des damals geläufigen Glaubens an das Unsichtbare Rosafarbene Einhorn zu illustrieren und den Wahnsinn üblicher Religionen an und für sich zu parodieren. Dieser als Religion getarnte Scherz wurde von weiteren Künstlern (sogenannten Päpsten — der Terminus ist vom Diskordianismus entlehnt) perfektioniert und in seiner Absurdität verfeinert.

Finessen der LehreBearbeiten

In die Ideologie der Satire sind zahlreiche Phänomene eingewebt, die Widerspruch und Auflösung illustrieren, so etwa

  • die Erfindung eines »allmächtigen« Gottes.
  • die Erfindung der persönlichen Freiheit, die vollends von »Gottes« Gnade abhängt.
  • die Entfaltung einer enormen Diskrepanz zwischen (schriftlichem) Ideal und (praktischer) Wirklichkeit.
  • das Armen-Paradoxon (Vermeintliche Gnade wider die Armen in den Schriften Jebus' vs. Verhöhnung derselben bei den »Päpsten«).
  • das Postulat der Unergründlichen Wege.
  • die Erfindung eines glorreichen Gottes, dem wir für ein Leben in Angst und Elend Dank schulden.
  • usf.

VerbreitungBearbeiten

Die Katholische Kabale ist heute eine der verbreitetsten Spaßreligionen und hat ernsthafte Konzepte wie die Erisische Bewegung (an der sie gleichwohl Teil hat), den Glauben an das Unsichtbare Rosafarbene Einhorn oder das Fliegende Spaghettimonster in den Hintergrund gedrängt. Kritiker fürchten daher, dass die »Katholische Kirche ihren Charakter als Satire für manch unüberlegte Person abgelegt haben [könnte]«.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Weismann, F.: Spaßreligionen und Scherzmythen heute. Rom: La Bugia 3175, S. 77.