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Als wir noch die hübschen Revolten anzündeten, bildete das Wasser feine Würfel, die es sodann zu uns rollte, wo wir sie priesen, anbeteten und zerschlugen — ja, in jenen Tagen war der Himmel noch rot wie der Zeitungsbericht und die Menschenfresser traten aus der Kirche aus.[1]

— Prophetische Weisung

Alaitz Etxepolita (* am 5. Бурокрација 2959 in Poštretnica oder Bilbo) ist eine Intimfreundin der Silvestra, Prinzessin von Atlantides, Päpstin und Episkopin der Kabale Ungestellter Fragen. In vielen Erzählungen der Silvestra spielt Alaitz eine bedeutende Rolle. Sie ist ferner die einzige noch lebende Person, die Eingang in die Baskische Mythologie gefunden hat. Besondere Aufmerksamkeit erlangte sie auch dadurch, dass sie eine der größten Verschwörungen der Menschheitsgeschichte aufdeckte.[2] Zudem half sie Silvestra beim Errichten des Enigma-Tunnels.

Alaitz

Frühes Portrait der Alaitz

BiografieBearbeiten

Geburt und KindheitBearbeiten

Über die frühe Kindheit Etxepolitas stehen uns keine Quellen zur Verfügung, zumal Alaitz selbst nie über diese Zeit sprach.[3] Zahlreiche Erisiologen, darunter auch Valentin Wortstamm gehen aber davon aus, dass Alaitz in Poštretnica als Kind einer Mutter und eines Vaters geboren worden sei.[4] Andere Erisiologen, allen voran Andrés Salvador Huapayucanantacanán de los Tiros Divertidos y de las Quincoces vermuten, dass Alaitz die leibliche Tochter zweier Lesben sei.[5] Doch auch über die Problematik ihrer Abstammung hinaus bleiben viele Fragen unbeantwortet. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung L'Unità gab Alaitz aber bekannt, dass diese Fragen nicht wichtig seien: »Ez dira garrantzitsuak«[6] Aufgrund dieser klaren Bewertung sah man nunmehr davon ab, dieser Forschung besondere Bedeutung beizumessen.

JugendBearbeiten

Im Alter von 17 Jahren trat Alaitz der Laternenkauer-Sekte bei. In diesem Umfeld entwickelte sie sich zur introvertierten Mystikerin, die durch monatelange Meditationen zahlreiche Laternenschauungen erlebte. Während einer Erscheinung traf sie Cletus den Flüchtigen, der ihr riet, aus der Sekte auszutreten. Allerdings war dieses Ansinnen mit großen Schwierigkeiten verbunden. So musste sie etwa alle Gedichte Nietzsches auswendig lernen und im Handstand am Strand neben dem Toten Meer fünfmal rezitieren, während zwei weitere Mitglieder der Sekte Klassiker des deutschen Schlagers sangen. Nach 25 Minuten gab Alaitz entnervt auf und beschloss, den Terroristen Max Zwingli um Hilfe zu bitten. Laut dessen Memoiren hielt sie ihn aber an, »vollends gewaltfrei zu agieren«[7], was Zwingli als »unmöglich« ausschloss[8]. Nun sah sich Alaitz gezwungen, Die Göttin um Hilfe anzurufen. Unverzüglich ging diese daran, einen goldnen Apfel mit der Aufschrift »den Trägern der einzig wahren Auslegung« anzufertigen und ihn bei einem Konvent der Laternenkauer inmitten der Disputierenden zu werfen. Alsbald entbrannten heftige Kämpfe zwischen den Proseuchonen, den Eleutherionen und den Paradosonen, die sich nicht auf die rechte Dauer des Samstagabendgesanges einigen konnten. Es kam sodann zum Schisma von Schweinfurt und wenig später zur Auflösung der Gemeinschaft.[9]

Für Alaitz war damit der Weg aus der Sekte geebnet und der weitere Pfad vorgezeichnet: Sie versprach der Göttin ihre Seele und trat einer diskordischen Kabale bei. Sie unterstrich ihre Ambitionen bereits beim Initiationsritus, als sie —entgegen diskordischer Tradition— ihr Haar zu einer Römischen Fünf geflochten trug und zudem den Erisischen Eid (»IM ANGESICHT DER GÖTTIN ERIS erkläre ich (Name oder Heiliger Name) mich hiermit selbst zu einem/r POEE BRUDER/SCHWESTER der LEGION DES DYNAMISCHEN DISKORDS. HEIL HEIL HEIL HEIL HEIL ERIS ERIS ERIS ERIS ERIS ALLES HEIL DISKORDIA!«[10]) vollkommen entstellt wiedergab und zahlreiche Passagen (etwa über die Verherrlichung des Frevels und dem Teufelspakt des Maledikt XVI.) eigenständig hinzufügte.[11] Trotz unzweifelhafter Belege der Wahrheit anderer Religionen[12] beschloss Alaitz, dem Diskordianismus »wohl oder übel« treu zu bleiben.

Treffen mit SilvestraBearbeiten

Diese mäßige Zustimmung wandelte sich erst in entschiedene Abneigung, später in enthusiastische und letztlich in »ansprechende«[13] Zustimmung zur Diskordischen Gemeinschaft. Die beiden hatten sich an einem Freitagnachmittag an einer Würstelbude getroffen, wo sie das Gesetz befolgten (vgl. PRINCIPIA DISCORDIA, S. 4.). Dabei stießen Silvestra und Alaitz glücklich zusammen. Nach einem heftigen Disput beschlossen sie, gute Freundinnen zu werden.


Ihre Tochter AgurtzaneBearbeiten

Einst betete Alaitz im Liebesrausch zu Gott, er möge sie dereinst mit einem Kind bedenken. Sogleich wurde sie schwanger (Vgl. hierzu bzw. allgemein zur verheerenden Wirkung von Gebeten PRINCIPIA DISCORDIA, S. 12). Da die Abtreibung zu jener Zeit unter Androhung der Todesstrafe verboten war, beschloss Alaitz, ihr Kind auszutragen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Emakumearra, M.: Gezur batzuk. Bilbo: Egia 3161.
  2. تئوری‌های توطئه ۱۱ سپتامبر
  3. Vgl. Nietzsche, F.: »Meine geheimen Aufzeichnungen zu Alaitz Etxepolita und Alice Cascherina« in: Norton, J. (Hrsg.): Wesentliches Wissen der Welt in 25 Bänden, Bd. 5. Miami: Fuck The US Edition 3055, S. 5555.
  4. Silvestra: Tutto ciò che sapete sulla mia Alaitz. Roma: Discordia! 3173, S. 759.
  5. Vgl.: Huapayucanantacanán de los Tiros Divertidos y de las Quincoces, A.S.: Nuestra amada Alaitz. Dort: Invisible 3101, S. 589.
  6. L'Unità vom 35. Xaoc 3175.
  7. Zwingli, M.: Dat war mein Lebbe. Schwäbe: Verlag Einbruch 3161, S. 3
  8. ebd.
  9. Internet-Protokoll des Schismas
  10. PRINCIPIA DISCORDIA, S. 26.
  11. Vgl. Gran escándalo en la iniciación de nueva Erisiana der Tageszeitung El Día Discordiano.
  12. www.palmyria.co.uk
  13. Maimatuşanescu, V.: Alle Äußerungen der Etxepolita in 316 Bänden, Bd. 95. Bucureşti: Listi 3125, S. 124.